Der Mondzyklus und unsere spirituelle Praxis

Der Mondzyklus und unsere spirituelle Praxis - Titelbild Vollmond

Der Mondzyklus und unsere spirituelle Praxis, die perfekte Kombi.

Warum wir uns und unsere Praxis dem Mondzyklus anpassen sollten

 

Als meine Oma mir früher gesagt hat “Heute steht der Mond im Sternzeichen des Löwen, das eignet sich super zum Haare schneiden”, habe ich mit den Augen gerollt. So oder so ähnlich habe ich regelmäßig Mond Weisheiten meiner Oma gehört, früher habe ich sie belächelt doch heute weiß ich das sie Recht hatte.

Auch der Garten meiner Großeltern wurde nach dem Mondzyklus gepflegt, ob etwas neues gepflanzt wurde oder etwas abgeschnitten wurde, entschied der Mond. Und ja, was soll ich sagen der Garten meiner Großeltern war ein Paradies, ob Blumen oder Gemüse als wuchs wunderbar.

Der Mondzyklus beeinflusst unser Universum, er beeinflusst die Natur, das Meer, die Tiere und auch uns Menschen denn wir sind Teil dieses Universums. Wie oft hat man schon Menschen gesehen die bei Vollmond völlig durchdrehen oder einfach nur ziemlich bescheiden schlafen können. Nein, wir werden nicht zu Werwölfen und früher habe ich das auch in die Kategorie Hollywood Erfindung gesteckt aber heute bin ich davon überzeugt, dass etwas dran ist an der ganzen Sache, menschliche Befindlichkeit und Mondzyklus.

Warum nicht den Mondzyklus nutzen für unsere spirituelle Praxis? Beziehungsweise uns den Begebenheiten hingeben, vertrauen und anpassen.

Es gibt Nächte da kann ich verdammt schlecht einschlafen und wache mehrmals die Nacht auf, früher dachte ich mir “Ja, ist scheiße aber ist nun mal so”, heute weiß ich, es liegt am Vollmond mein Körper reagiert darauf. Dieses Wissen ändert zwar nichts an der Situation aber ich versuche nun mich den Gegebenheiten, dem Mondzyklus anzupassen. Wenn ich mal nicht so viel Energie habe dann ist das o.k und ich versuche nicht auf Teufel komm raus es zu ändern.

Probier es aus, schenke dem Mondzyklus mal etwas Aufmerksamkeit und achte dabei auf dein Befinden und deinen Körper du wirst erstaunt sein. Auch bei deiner Yoga Praxis wird es sich bemerkbar machen. Du kennst es mit Sicherheit, es gibt Tage da fließt es einfach, manche Asanas fühlen sich dann besonders gut an und andere mal so gar nicht. An manchen Tagen schaffst du es ohne Probleme deine Füße in Halasana hinter deinem Kopf abzulegen und an anderen Tagen zieht und zwickt es einfach nur und das ist ok, wichtig ist das du dem nachgibst und auf deinen Körper hörst.

 

Wie genau läuft denn nun der Mondzyklus ab?
Die Phasen des Mondzyklus

Ein Mondzyklus geht in der Regel 28 Tage und startet mit dem Neumond. Der Neumond kommt zu Stande wenn der Mond sich genau zwischen Erde und Sonne befindet, so bekommt der Mond nur auf der einen Seite, die wir nicht sehen das Licht der Sonne ab und erscheint uns auf der Erde als dunkler Kreis den wir nicht sehen können.

Was löst der Neumond bei uns aus?

Im Neumond sollten wir alte Dinge loslassen, es ist eine Zeit des innehaltens, des zur Ruhe kommen. In dieser Phase des Mondes können wir zur Ruhe kommen und Passiertes verarbeiten, gleichzeitig ist es ein Beginn für einen Neuanfang, Zeit für neue Intentionen. Wir können uns neue Ziele setzen oder alte neu angehen. Wir können unsere Wünsche manifestieren indem wir unseren Fokus neu setzen.

Die zunehmende Mondphase

Nach dem Neumond beginnt der Mond zuzunehmen, die rechte Seite des Mondes beginnt sich mit Licht zu füllen und erscheint uns als Sichel. 6 Tage lang dauert es nun bis der Mond von der Sonne bis zur hälfte angestrahlt wird und uns als Halbmond angezeigt wird.

Was löst die zunehmende Mondphase bei uns aus und wofür können wir diese nutzen?

Unsere Kreativität und unser Selbstbewusstsein nehmen in dieser Phase deutlich zu, wir strotzen nur so vor Energie und alles geht uns leichter von der Hand. Wir können an unseren neu gesetzten Intentionen und Wünschen aus dem Neumond arbeiten und es gelingt uns viel besser diese umzusetzen. Nutze diese Phase des Mondzyklus um durchzustarten und Dinge zu tun die viel Energie benötigen, denn in der zunehmenden Mondphase wirst du diese haben.

 

Der Vollmond

Wenn die Erde sich genau zwischen Mond und Sonne befindet sehen wir den Mond als Vollmond, etwas wie ich finde super magisches und schönes. Er lässt die Nacht nicht ganz so dunkel erscheinen und strahlt uns an. So wie der Mond das Licht der Sonne ansammelt, sammeln auch wir Menschen an, unter anderem Wasser. Der Vollmond zieht die Meere zurück, beeinflusst Ebbe und Flut und das ganze Universum.

Was löst der Vollmond bei uns aus?

Wir erleben während des Vollmonds eine sensiblere Phase, ob Mensch oder Tier, wir werden empfindsamer und sollten während dieser Zeit einen Gang runterschrauben. Ob im Alltag oder bei unserer Yogapraxis. Annehmen was ist und diese Zeit für eine beruhigende Meditation nutzen. Wie oben schon erwähnt sammelt der Körper während des Vollmondes gerne Wasser an und nicht nur das, auch Fette und Kohlenhydrate setzen sich zu dieser Zeit viel besser an, sprich wer dazu neigt das ein Stück Schokolade sich direkt am Hintern bemerkbar macht sollte speziell zu dieser Zeit darauf achten sich gesund zu ernähren.

 

Die abnehmende Mondphase

Nach dem Vollmond beginnt die abnehmende Mondphase, diese dauert in der Regel ca. 13 Tage. In dieser Zeit nimmt die Bestrahlung durch die Sonne langsam von rechts nach links ab, so dass der Mond uns nach einigen Tagen als C-förmige Sichel erscheint.

Was löste der abnehmende Mond bei uns aus?

Um so dunkler der Mond wird, um so mehr Energie haben wir, wir fühlen uns aktiv und munter. Diese Zeit eignet sich wunderbar um Altlasten ziehen zu lassen. Werfe in dieser Zeit einfach alles ab was vorher schwer auf deinen Schultern saß. Die Zeit des abnehmenden Mondes eignet sich auch super um seinen Körper zu reinigen, um ein paar Tage Detox einzuwerfen, denn in dieser Phase fällt es dem Körper leichter schlechte Dinge abzuwerfen und auch abzunehmen.

 

Wie du siehst, löst der Mondzyklus einiges in unserem Körper aus und steuert auch unser Empfinden. Anstatt sich durch den Schlafmangel an Vollmond schlecht zu fühlen, sollten wir den Mondzyklus nutzen und uns ihm anpassen ob im Alltag oder in unsere spirituellen Praxis.

Hör auf deinen Körper, wenn er sich müde und energielos anfühlt ist es oft viel besser sich dem ganzen einmal hinzugeben und nicht dagegen anzukämpfen. Wenn du während des zunehmenden und abnehmenden Mondes Energie verspürst nutze sie.

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Deine spirituelle Praxis und der Mondzyklus

Neumond: Setze dir eine neue Intention für den kommenden Mondzyklus

Zunehmender Mond: Setze deine neue Intention und deine Wünsche um, nutze die Energie des zunehmenden Mondes

Vollmond: Komme zur Ruhe, löse dich von allem was dir nicht länger dienlich ist.

Abnehmender Mond: Schätze deine erreichten Ziele, sei dankbar für all das was du empfangen hast.

Neumond: Setze dir eine neue Intention für den kommenden Mondzyklus

Auch im Yoga ehren wir den Mond – Der Mondgruß eine Schritt für Schritt Anleitung

 

Love, Peace and Harmony

Josephine Hippie in the Heart hippieintheheart.com

 

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