Auch 2017 bin ich nicht zur Erleuchtung gelangt, who cares

Auch 2017 bin ich nicht zur Erleutung gelangt, who cares. - Titelbild

Geschweige denn zum perfekten Yogi geworden

Ich bin kein Fan von Jahresrückblicken oder von Neujahrsvorsätzen, wenn ich mir Ziele setzen möchte, setze ich sie, egal wann und brauche dafür keinen Jahreswechsel.

Jedoch habe ich 2017 eine Menge gelernt und es gibt auch Fragen die weiterhin offen sind und die ich mir nicht beantworten konnte und vielleicht auch (noch) nicht wollte.

Fragen wie, was ist mein Geschenk an die Welt? Soll ich meinen deutschen Wohnsitz aufgeben und komplett ortsunabhängig Leben? Bin ich schon bereit für diesen Schritt? Möchte ich Kinder? Wenn ja, wann? Wie gehts mit meinem online Business weiter? Muss sich an Hippie in the Heart etwas ändern? Oder ist alles gut so wie es ist?

Bin ich auf dem richtigen Weg, auf dem richtigen Yoga Weg? Sollte ich meinen regelmäßigen Alkoholkonsum runterschrauben, sollte ich zur Veganerin werden, um damit zum perfekten Yogi zu werden?

Nö, das konnte ich nun ganz klar für mich mit nein beantworten. Früher wollte ich besser werden, heiliger, frei von schlechten Lastern und heute ganz besonders in 2017 habe ich gelernt noch mehr dazu zu stehen und für mich entschieden das mir unperfekt viel besser gefällt.

Auch habe ich 2017 nicht die lästigen 5 Kilo Plus, die ich seit 2016 mit mir rumtrage und mir fest vorgenommen hatte sie los zu werden, abtrainiert. Aber seit einiger Zeit stört mich das nicht mehr und dieses Gefühl von Zufriedenheit gefällt mir viel besser.

Was mich dieses Jahr glücklich gemacht hat?

Ich habe mich getraut und den für mich tollsten Mann der Welt geheiratet, nach fast zehn Jahren. Wer hätte es gedacht und es hat gar nich wehgetan.

Hippie in the Heart wächst und gedeiht, wird immer bekannter und macht mich einfach glücklich.

Ich durfte 50 tolle Frauen für meinen Podcast frau freiraum interviewen, ich durfte von ihnen lernen und sie haben mich wahnsinnig inspiriert, das hat mich glücklich gemacht.

Ich durfte Thailand noch intensivier kennenlernen, hatte tolle Begegnungen mit Mensch und Tier und mein Entdeckungsdrang ist noch lange nicht gestillt. Soll heißen, ich werde Thailand noch lange und oft bereisen und freue mich auf all das Neue.

Ich durfte meine Sandkastenlieb (beste Freundin) nach über anderthalb Jahren wieder in die Arme schließen und gewöhne mich langsam ganz gut daran, dass sie nun am anderen Ende der Welt lebt, sich aber trotzdem nichts zwischen uns ändert.

Was ich dieses Jahr lernen musste?

Das auch ich nicht auf fünf Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann und dass auch, wenn man seine Ziele super dolle manifestiert, es öfter auch mal in die Hose geht. Besonders als Selbstständige mit großen Zielen und Träumen ist nicht immer alles voller sunshine, ganz im Gegenteil.

Von wegen Scanner – Typen sind so toll, der Scheiß überfordert mich echt. Ich fühl mich eher so: „Ah ein Eichhörnchen, will ich auch, das rock ich locker nebenbei.“ Von wegen! Naja, jetzt bin ich schlauer und fokussiere mich auf das was mir wirklich wichtig ist, ob das morgen noch so ist keine Ahnung.

Ich übe mich von nun an ein wenig in Zurückhaltung, nur weil der neuste Marketing Guru jetzt sagt, du musst unbedingt mit YouTube, Podcast und täglichen Instagram Storys anfangen, mache ich es nicht mehr. Das Gefühl etwas zu verpassen, welches sich regelmäßig einschleicht, lasse ich jetzt auch einfach mal Gefühl sein und binde mir nicht die 10. Herausforderung auf.

Worauf ich mich 2018 freue?

Auf noch mehr Unabhängigkeit, auf noch mehr Reisen in weit entfernte Länder, auf wilde Parties mit den tollsten Menschen, auf noch mehr Yoga (vielleicht mach ich ja doch ne Yogalehrer Ausbildung), darauf die Ashtanga Primary Serie noch intensiver zu üben, darauf ein weiteres Buch zuschreiben und vielleicht, nur ganz vielleicht darauf die Familienplanung anzugehen.

Wir werden sehen was das neue Jahr so bringt, wichtig ist für mich noch öfter auf meinen Bauch zu hören, denn diese Entscheidungen waren bisher die besten für mich. Kopf aus, Bauch und Herz an!

Ich danke dir für deine Treue und freue mich auf dich auch im nächsten Jahr. Bleib einfach so wie du bist, denn so bist du wundervoll.

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Namaste´,Peace & Rock´n´Roll

Josephine Hippie in the Heart hippieintheheart.com

 

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6 Kommentare

  1. Sehr schöner Artikel 👌🏽 Ich mag die etwas persönlicheren Posts von dir sehr gern, vor allem mag ich aber auch deine idgaf Einstellung 🔥⚡️❤️

  2. Hallo Josephine! Toller Artikel 🙂 Ich hoffe, ich darf auch bald dieses Gefühl der Zufriedenheit spüren.. Das fehlt mir nämlich sehr, obwohl eigentlich alles passt. Ich wünsche dir ein schönes neues Jahr und hoffentlich bald eine tolle Familie 🙂

    • Oh vielen lieben Dank meine Liebe. Bist du sicher das alles passt? Vielleicht ist da noch etwas versteckt, so dass das Gefühl der Zufriedenheit noch keinen Platz findet?
      Ich wünsche dir ein tolles neues Jahr.
      Liebe Grüße
      Josephine

  3. Öko-Theosoph

    Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine echte (nicht nur eine eingebildete) Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
    Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch verrückt wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Man sollte möglichst dort wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Dadurch werden viele Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (Regionalisierung senkt Transportkosten, ein Öko-Auto fährt über 3 Millionen km, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass vielleicht nicht immer Menschen auf der Erde geboren werden müssen, sondern sich in anderen Dimensionen entwickeln können. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Es ist sinnvoll, das Renteneintrittsalter abzuschaffen (es gibt kein biologisches Altern). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (Lohnausgleich erfolgt nur zu einem kleinen Teil). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe zukünftig zunehmend und beschleunigt (!) beseitigt.

  4. Öko-Theosoph

    Noch eine Ergänzung: Es sollte lange Sabattzeiten anstatt Rentenzeiten geben (denn es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten in relativ kleinen Orten (insbesondere in Dörfern) wohnen. Berufstätige eher (aber nicht nur) in relative großen Orten. Diese und weitere Maßnahmen führen dazu, dass fast alle Privatfahrzeuge überflüssig werden.

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