Wenn dein Körper Nein sagt

Dein Körper ist dein Tempel. Und du bist die Gottheit in deinem Tempel. So heißt es in einem sehr weisen Sprichwort, welches sich man mal genau zu Herzen nehmen sollte.

Wir versuchen täglich zu funktionieren, bewältigen schöne und weniger schöne Aufgaben. Unsere To Do List scheint unendlich lang. Wird ein Punkt gestrichen folgt auch schon der nächste.

Just a busy Lifestyle

Das ist doch modern oder nicht?

Karriere steht an oberster Stelle, zwischendurch noch ne Detox Kur einlegen und natürlich regelmäßig ins Hippe Yoga Studio. Aber bitte das gut aussehen dabei nicht vergessen.

Sind dies nur Anforderungen unserer modernen Gesellschaft oder setzen wir uns selbst unter Druck?

Beide Komponenten zusammen gepaart, ist meiner Meinung nach, eine echt gefährliche Mischung.

Dabei sollten wir Yoginis es doch besser wissen. Denn was lehrt uns Yoga? Einen perfekten Handstand? Eine super vegetarische Ernährung? Nein, das ist doch nicht die Quintessenz! Yoga lehrt uns so viel mehr, wir vergessen es einfach vor lauter Stress oder werden blind für die Lehre des Yoga.

Dein Körper ist dein Tempel

B.K.S Iyengar

Ein sehr lehrreicher und entscheidender Satz wie ich finde. Wir sollten ihn uns viel öfter zu Herzen nehmen und unseren Köper lieben und pflegen.

Vor ungefähr 2 Wochen hat mich die jährliche Grippe erwischt obwohl ich dieses Jahr dachte, „Josie du bist so fit und voller Energie, dir kann die Grippe, dieses Jahr nichts anhaben“. Pustekuchen! Mein Körper scheint die Notbremse gezogen zu haben, um mir endlich zusagen “ Ey schalt mal nen Gang runter“. So, die ungeliebte Grippe war da und das musste ich dann auch, ich konnte gar nicht anders, ich war richtig ausgeknockt.

In den ersten beiden Tagen einer Grippe fühlt man sich meistens so beschissen, dass man gar nicht anders kann als im Bett zu liegen. Und das ist auch gut so, dein Körper braucht das. Bei mir war es dann so, dass ich ab dem dritten Tag gemerkt habe, ohh mir gehts ja schon besser, ich bin zwar noch nicht voll auf der Höhe aber ich „müsste“ mal wieder was tun. Bähm und schon schossen mir meine To Do Listen in den Kopf! Die Wohnung müsste auch noch mal geputzt werden und die Bücher die ich lesen „muss“ stapeln sich schon. Fatal! Ich setzte mich wieder so unter Druck und merkte bei der kleinsten Kleinigkeit wie ich außer Atem war. Und das machte mich so wütend auf mich selbst. Pure Unzufriedenheit. Nachdem vierten Tag des krank sein oder wie mein Ich mir manchmal verkaufen will “ des Faul seins“, stand ich in unserer neuen Bude und kratzte eine wirklich miese, alte Tapete von der Wand. ÄHHH Hallo, bin ich noch zu retten, denke ich mir heute!

Ich fühlte mich nach diesen vier Tagen des krank seins wirklich wieder fit und kehrte direkt in meinen alltäglichen Rhythmus zurück. Bis letzten Freitag, da konnte ich mich vor lauter Gliederschmerzen kaum noch bewegen. Und was machte ich, ich ärgerte mich schwarz und dachte mir „fuck wieso das denn jetzt schon wieder, du warst doch schon krank“. Ich war echt angepisst und unzufrieden mit mir selbst.

Und dann erinnerte ich mich an diesen weisen Spruch:

Wenn du dir keine Zeit für deine Gesundheit nimmst, dann musst du dir später Zeit für deine Krankheit nehmen

Alexander Rykow

Und es machte klick, ich habe einfach viel zu früh wieder auf die kacke gehauen, ich habe mir und meinem Körper keine Zeit gegeben wieder richtig gesund zu werden. Und das hatte ich davon, ich lag schon wieder flach. Deshalb habe ich mir nochmal ins Gedächtnis gerufen, “ Ich bin keine Maschine, es ist ok ein paar Gänge runter zuschalten“. Und das solltest du auch.

Chill Homie Hippie in the Heart

Achte, liebe und pflege deinen Körper, er ist so kostbar ohne ihn, ist es nicht möglich. Lebe im Einklang. Achtsamkeit ist hier das große Stichwort welches uns auch Yoga lehrt. Lasst den Druck von außerhalb und den, den ihr euch selbst macht abprallen. Horch regelmäßig in dich hinein und lass Körper und Seele im Einklang harmonieren. Denn nur dann bist du zufrieden, glücklich und gesund.

Wie gehst du mit deinem Körper und dem Druck um?

Bist du auch so ein unglaublich ungeduldiger Mensch wie ich? Lass es mich wissen.

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Praktizierst du schon Yoga oder möchtest gerne beginnen, du hast aber keine Ahnung welcher Yoga Stile zu dir passt? Dann schau mal hier.

Love yourself

Love, Peace & Harmony

Josephine Hippie in the Heart hippieintheheart.com

 

Titelbild von Pixabay

2 Kommentare

  1. Hey Josi – das ungeduldig mit sich selbst sein, sich die Zeit für sich selbst nicht zu nehmen…das kenne ich nur zu genüge. Selbst wenn der Körper schon längere Zeit Anzeichen der Erschöpfung zeigt und man sich daran „gewöhnt“ hat… schwingt das schlechte Gewissen mit 🤔 Als Mama wird die Zeit für sich selbst noch knapper… ich wünsche dir gute Besserung, liebe Grüße Cathy

    • Oh ja, du hast ja nochmal doppelte Verantwortung, nicht nur für dich selbst. Aber trotzdem, weg mit dem schlechten Gewissen!
      Liebe Grüße
      Josie

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